Weitere Aufgabenfelder an der
Berufsorientierung
Mit den Bausteinen aus dem Landesprogramm (KAoA-STAR), den Werktagen und dem Fachunterricht im Klassenverband werden die Schüler*innen im beruflichen Orientierungsprozess an der Alfred-Delp-Schule gefördert.
Praktika werden in der Regel in der Berufspraxisstufe nach der Potenzialanalyse durchgeführt. Möglich sind Blockpraktika (1-3 Wochen), Langzeitpraktika (an einem oder mehreren Wochentagen langfristig angelegt) oder Langzeitblockpraktika (Zeitraum über mehrere Monate am Stück).
Der gesamte Berufsorientierungsprozess wird durch unterschiedliche Kooperationspartner begleitet und unterstützt:
Wenn Sie noch weitere Fragen zur Berufsorientierung an der Alfred-Delp-Schule haben, schreiben sie uns gerne unter der Emailadresse stubo@ads-hamm.de an.
Medienerziehung
Die Schüler*innen an der Alfred-Delp-Schule lernen mit Beginn der Schullaufbahn den verantwortungsvollen Umgang mit verschiedenen Medien. Das umfasst:
- Sachgerechte Nutzung der Hardware (Computer, iPad, Drucker, Talker etc.)
- Einsetzung digitaler Werkzeuge im Unterricht (Lernapps, Programme, Dateien speichern und organisieren etc.)
- Datenschutz und Informationssicherheit
Der Einsatz digitaler Medien erfolgt fächerübergreifend. Die Schüler*innen nutzen Medien, um sich über Themenbereiche zu informieren und diese zu recherchieren. Auch Kommunikations- und Kooperationsprozesse werden digital angeregt und entsprechende Regeln erarbeitet. Die Prävention von Cybergewalt und -kriminalität ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Medienerziehung. Die Schüler*innen nutzen unter anderem iPads zum Produzieren und Präsentieren von Ergebnissen.
Das Ziel der Medienerziehung an der Alfred-Delp-Schule ist es Schüler*innen dabei zu unterstützen ein Verständnis für die verschiedenen Medien zu entwickeln und diese sachgerecht und sicher zu benutzen.
Unterstützte Kommunikation
Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen mitteilen können. Wir bieten unseren Schüler*innen mit Hilfe der Unterstützten Kommunikation (kurz: UK) Wege und Mittel an, dies zu erreichen.
Unterstützte Kommunikation meint alle Kommunikationsformen, Strategien und Techniken, die als Ersatz oder als Ergänzung zur Lautsprache verwendet werden können. Auf diese Weise erweitern auch nicht oder wenig sprechende Menschen ihre Fähigkeiten, aktiv und selbstbestimmt am Leben teilzuhaben. Unterstützte Kommunikation hemmt nicht die lautsprachliche Entwicklung, sondern fördert sie!
An der Alfred-Delp-Schule setzen wir Unterstützte Kommunikation in unserem Schulalltag ein.
Wir gebärden im Schulalltag lautspracheunterstützend. Zusätzlich treffen sich die Unter- und Mittelstufe einmal wöchentlich zum gemeinsamen Gebärdensingen.
Wir verwenden reale Objekte, Fotos, Symbole und Bildtafeln sowie Schrift, um Sprache darzustellen.
Wir setzen elektronische Hilfsmittel wie Taster, Apps und Talker ein.
Sie können bei Bedarf oder Interesse gerne Kontakt über das allgemeine Kontaktformular zu den UK-Berater*innen aus unserem Kollegium aufnehmen.
Intensivpädagogische Förderung
Die Alfred-Delp-Schule bietet intensivpädagogische Förderung für Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf an. Durch eine individuelle Förderung und Betreuung in Kleingruppen können wir gezielt auf die Bedürfnisse unserer Schüler*innen eingehen und ihnen eine bestmögliche Unterstützung auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bieten. Unsere erfahrenen Lehrkräfte arbeiten eng mit den Familien, Therapeut*innen und weiteren Institutionen zusammen, um eine ganzheitliche und bestmögliche Förderung zu gewährleisten.
Förderung für Menschen mit Autismusspektrumstörung
Eine zunehmende Anzahl an Schülerinnen und Schülern der Alfred-Delp-Schule befinden sich im Autismus-Spektrum mit unterschiedlicher Ausprägung. Sie sind entsprechend ihres Alters in die Klassen integriert.
Sie weisen in der Regel die typischen Besonderheiten in der Beziehungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie der Selbst- und Fremdwahrnehmung auf. Daneben zeichnet sie ein sehr gutes Erinnerungsvermögen, Detailwissen und Spezialinteressen, ein ausgeprägter Ordnungs- und Struktursinn sowie eine sehr starke visuelle Orientierung aus. Die Verarbeitung der Umweltreize, die Konzentration auf den Unterrichtsgegenstand sowie die räumliche und zeitliche Orientierung stellen für die meisten Schülerinnen und Schüler im Autismus-Spektrum eine große Herausforderung dar.
Häufig ist die schulische Förderung aufgrund der Autismus-spezifischen Besonderheiten und der damit teilweise einhergehenden herausfordernden Verhaltensweisen sehr erschwert. Unser Ziel an der Alfred-Delp-Schule ist es, dass Schülerinnen und Schüler im Autismus-Spektrum lernen, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Orientierung im Schulalltag und in sozialer Gemeinschaft zu erreichen. Unser Unterricht strukturiert Lernstoff und Unterrichtsphasen stark und orientiert sich bei der Gestaltung der Stunden an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler. Phasen mit hoher Aufmerksamkeit, Bewegung und Entspannung wechseln sich stets ab. Unser stark strukturierter und visualisierter Schultag gibt den Schülerinnen und Schülern eine gute Orientierung und bietet Halt und Sicherheit.
Dabei basiert unsere pädagogische Arbeit derzeit auf den folgenden Ansätzen:
TEACCH-Ansatz
TEACCH – Treatment and Education for Autistic and related Communication handicapped Children: Förderung und Erziehung autistischer und anderer kommunikationsbehinderter Kinder
Ziel des Ansatzes ist es, die Umwelt vorhersehbarer und verständlicher zu machen, Verunsicherung und Orientierungslosigkeit möglichst zu verhindern und die Selbstständigkeit zu erhöhen. Es geht um die Strukturierung und Visualisierung des Raumes, der Zeit, von Aktivitäten, Material und Aufgaben sowie der Einführung von Routinen als Strukturierungshilfe.
Unterstützte Kommunikation (UK)
Der Einsatz von unterstützter Kommunikation ist ein Grundpfeiler in der Arbeit mit Menschen im Autismus-Spektrum.
Wir bieten mittels UK den Schülerinnen und Schülern, die Schwierigkeiten haben sich über Lautsprache mitzuteilen, unterschiedliche Alternativen aus dem UK-Bereich an.
So kann der Einsatz von Talkern oder iPads, Bildkarten und Gebärden die Kommunikation im Schulalltag erleichtern, sodass Frustrationserlebnisse vermieden werden können.
Enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit außerschulischen Instanzen (SPZ, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Ärzte, Therapeut*innen, Integrationsdienste, Autismusambulanz)







